Lieber…

Lieber Diabetes, liebes Monster, hallo du?
Ja wie spricht man dich denn an? DU bist ja schließlich einfach in mein Leben gekommen, hast nicht gefragt und dich eingenistet. Danke auch! Hausfriedensbruch? Parasitismus? Eins kann ich dir sagen, du nervst mich, und zwar richtig! Den ganzen Tag muss ich an dich denken, und selbst nachts lässt du mich nicht in Ruhe. Und dass du wieder gehst damit kann ich ja wohl auch nicht mehr rechnen. Tzz.

dbw
In den letzten Jahren habe ich dich vernachlässigt, wollte dich einfach nicht wahrhaben und dachte mit ein bisschen Ignoranz wirst du wohl wieder verschwinden. Tja falsch gedacht, also muss ich wohl eher den anderen Weg gehen und mich mit dir arrangieren. Seit Frühjahr diesen Jahres klappt das immer besser würde ich meinen.
Falls du es nicht wusstest: es wissen nur sehr wenige Leute von dir… Ich bin Meister darin dich geheimzuhalten. Du bist nicht nur mein unerwünschtes Anhängsel, sondern auch mein Geheimnis. Eigentlich will ich das nicht. Du bist es eigentlich nicht wert geheim zu sein.
In Zukunft werde ich versuchen etwas besser mit dir umzugehen, andere an dir teilhaben zu lassen, aber auch darauf achten, dass deine Rolle in meinem – MEINEM – Leben nicht zu groß wird.

Vielleicht wird ja doch noch sowas wie „Freundschaft“ daraus?

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